27.4.2017,Soundcheck-Philosophie-Salon #3: „Maske ICH – Folge Mir! Bauhaus für Übermenschen“

– Identität und Identitätsüberschreitung heute?! Philosophisches Multimedia-Konzert mit Kurt Mondaugen & VVO / anschließend Theorie-Response & Identitäts-Diskussion

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Wie verhalten sich Maskierung und Authentizität zueinander – im Leben und in der Philosophie? Welchen Zwängen, identisch und identifizierbar zu bleiben, sind wir heute gesellschaftlich ausgesetzt? Lässt sich sozialer Rollenzuweisung und „Charaktermaskierung“ überhaupt entkommen und wäre das wünschenswert? Wann ist das Benutzen von Masken als Widerstand und Überschreitung deutbar, wann ist sie bloße Affirmation des Bestehenden. Rainer Totzke (aka Kurt Mondaugen) und die Band „Verfolgte vom Orchester“ (Magdeburg) zeigen unter dem Titel „Maske ICH – Folge mir! – Bauhaus für Übermenschen“ ein skurril-philosophisches Multimedia-Konzert – oszillierend zwischen New Wave/Rap & GESAMTKUNSTWERK-Karaoke. Theorie/Response/Diskussionsmoderation: Sebastian Spanknebel (Philosoph u. Psychologe/Otto-von- Guericke-Universität Magdeburg)

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Soundcheck-Philosophie-Salon, die seit Herbst 2016 alle drei Monate im Noch besser leben (NBL) in Leipzig-Plagwitz stattfindet. Der Salon, der vom Verein Expedition Philosophie e.V. in Kooperation mit dem NBL organisiert wird, ist an der Schnittstelle zwischen den verschiedenen Künsten (Theater, Performance, Literatur, Musik, Bildende Kunst) und der Philosophie angesiedelt und soll dem verbreiteten gesellschaftlichen Bedürfnis nach einem öffentlichen Diskurs über philosophische, aber auch  im weiten Sinne soziale und politische Themen an der Schnittstelle zu den Künsten entgegenkommen. Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

Ort: Noch besser leben, Merseburger Str. 25/Ecke Karl-Heine-Straße, 04229 Leipzig

Beginn: 20 Uhr

www.soundcheckphilosophie.de, http://www.soundcheckphilosophie.wordpress.com

www.nochbesserleben.com

www.sinnstudio.wordpress.com

26. 2. / Berlin / Das Gefühl zu denken: Zum Lesen von Theorie – Leseperformance

Wie ist es, Aristoteles, Butler oder Žižek zu lesen? Muss man schweigen, um Hegel verstehen zu können? Wie oft muss man Deleuze lesen, um den Sinn zu erahnen? Möchte man mit Hannah Arendt zur Vernunft der Griechen zurückzukehren? Hilft Kant zu lesen dabei, die freifließenden Phänomene aufzuhalten?

Die Performance basiert auf Interviews mit Studenten, Theoretikern und anderen versierten Lesern.

Von Veronika Reichl (http://veronikareichl.com/

26.Februar 2017  / Beginn: 17 h

Institut für Alles Mögliche, Ackerstr. 18, 10115 Berlin

24./25.2.: „POWER/GAMES“ im Acker Stadt Palast Berlin

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Wo Menschen zusammenleben, üben sie Macht aus. Man spricht vom Willen zur Macht, jedoch nicht von der Liebe zur Macht. Macht wird bewundert, nicht gemocht. Macht ist sexy. Wir sind alle Machtmenschen – in dem Sinne, dass wir jeden Tag Macht ausüben und erfahren. Gerade da, wo sie uns nicht auffällt, ist die Macht am wirkungsvollsten. Was ist ein guter Umgang mit Macht? Braucht es sie überhaupt? Was treibt den Einzelnen an, Macht auszuüben – über sich und andere?

Von und mit:                                Richter/Meyer/Marx   (Helge-Björn Meyer und Katja Richter).

Beginn 20 Uhr

Details information-zu-power-games

 

Tagung: Literatur als Gedankenexperiment?/Literature as Thought Experiment?

16.-18. März 2017, Nietzsche-Dokumentationszentrum Naumburg/Saale

Im Kontext der interdisziplinären Frage um die Erkenntnisqualität von
fiktionaler Literatur ist vorgeschlagen worden, Literatur als eine Art
Gedankenexperiment aufzufassen. Die Tagung »Literatur als
Gedankenexperiment?/Literature as Thought Exeperiment?« hat das Ziel,
die These von Literatur als eine Art von Gedankenexperiment anhand
konkreter literarischer Beispiele gewissermaßen ›auszutesten‹: Die
ReferentInnnen werden ein literarisches Werk vorstellen und im Sinne
eines Gedankenexperimentes rekonstruieren. Was wäre das Erkenntnisziel
eines solchen Gedankenexperimentes? Durch welches ›experimentelle
setting‹ soll es erreicht werden? Welche Faktoren werden dafür
isoliert, welche ignoriert? Ist es ein gutes Gedankenexperiment? Kann
man etwas daraus lernen oder ist das Ergebnis trivial? Auf diese Weise
soll erreicht werden, dass nicht nur, wie es im Bereich der
Literaturphilosophie häufig der Fall ist, über Literatur, sondern
tatsächlich mit Literatur philosophiert wird. Aus den Vorträgen wird
sich dabei ein vielfältiges, sowohl die Literatur und die
unterschiedlichen literarischen Formen wie auch das philosophische
Nachdenken jeweils berücksichtigendes Gespräch ergeben.
Interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an
der Tagung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht
erforderlich.flyer_literatur-als-gedankenexperiment

OrganisatorInnen: Falk Bornmüller (Magdeburg), Íngrid Vendrell Ferran
(Jena), Johannes Franzen (Freiburg/Breisgau), Mathis Lessau
(Freiburg/Breisgau)

In Kooperation mit Expedition Philosophie e.V. und gefördert von der Neuen Universitätsstiftung Freiburg, der
Ernst-Abbé-Stiftung und der Universität Magdeburg.

Philosophy Unbound #13

Ort: Flutgraben Berlin, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin

Beginn: 30.11.2016 19:30
Ende: 01.12.2016 02:00


In der dreizehnten Runde von Philosophy Unbound geht es um einen Kontinent in Bewegung, ein umstrittenes Territorium: Europa.

Jenseits von konservativen Fantasien und eurozentrischen Reflexen spekulieren wir über mögliche Zukünfte, utopische Vergangenheiten und instabile Gegenwarten des politischen, sozialen und kulturellen Gefüges.

Philosopy Unbound ist eine Veranstaltungsreihe für performative Philosophie mit Basis in Wien und Berlin. Wir wollen Philosophie aufs Spiel setzen, indem wir ihr einen Raum außerhalb akademischer Habitate geben. Im Laufe eines Abends und einer Nacht probieren wir Formate jenseits des geregelten Gesprächs und mixen Performance, Lese-Ecke, Diskussion, Musik.